Warum CO2 ausgleichen?Warum CO2 ausgleichen?

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Experten bestätigen: Der Mensch ist der Hauptverursacher des Klimawandels. Um unkalkulierbare Risiken zu vermeiden, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2050 um mindestens 50 % gegenüber dem Niveau des Jahres 1990 reduziert werden. Nur so kann das Ziel, die globale Erwärmung auf höchstens 2 °C zu begrenzen, erreicht werden.

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

1. VERMEIDEN, 2. REDUZIEREN, 3. KOMPENSIEREN1. VERMEIDEN, 2. REDUZIEREN, 3. KOMPENSIEREN

Der beste Klimaschutz ist Treibhausgase zu vermeiden und zu reduzieren (siehe Klimatipps), wo immer möglich.

Solange es jedoch keine emissionsfreien Alternativen gibt und Treibhausgase durch menschliches Handeln entstehen, bietet die Unterstützung von Klimaschutzprojekten zum Ausgleich von CO2 Emissionen eine zeitgemäße und wirkungsvolle Alternative, um dem Klimawandel zu begegnen.

 

 

KLIMASCHUTZ IM ALLTAGKLIMASCHUTZ IM ALLTAG

Die Grundsätze des Kyoto-Protokolls bilden die Leitlinien für die CO2 Kompensation im privaten Bereich. So können Sie Ihren CO2 Ausstoß durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgleichen.

Dabei handelt es sich beispielsweise um Solaranlagen, Windparks oder Biogasanlagen, die anstelle von fossil betriebenen Anlagen saubere Energie erzeugen und so CO2 einsparen.

 

DARUM BEIM AUTOFAHRENDARUM BEIM AUTOFAHREN

Autofahren ist für viele Menschen ein fester Bestandteil des Alltags – noch immer fehlen aber auf breiter Basis Lösungen für CO2 freies Autofahren. Jährlich verursachen rund 41 Millionen PKW ca. 121 Millionen Tonnen CO2. Dies entspricht 12% der bundesweiten CO2 Emissionen.

Um die CO2 Emissionen von 50 Litern Benzin einzusparen, müsste ein Singlehaushalt bspw. beim Duschen 110 Tage auf warmes Wasser verzichten oder 347 Tage kein Licht einschalten.

Gerade deshalb macht es Sinn, als Autofahrer Klimaschutzprojekte zu unterstützen und so CO2 auszugleichen.

Übrigens: 72% der deutschen Autofahrer halten CO2 Ausgleich für eine sinnvolle Maßnahme, aktiv das Klima zu schützen.

» ARKTIK Report


DARUM BEIM FLIEGENDARUM BEIM FLIEGEN

Das Flugzeug ist das Verkehrsmittel mit der stärksten Klimabelastung. Nach dem PKW ist es jedoch bei Urlaubs- und Geschäftsreisen auch das am häufigsten Genutzte.

Ein Hin- und Rückflug von Hamburg nach Stuttgart verursacht dabei mehr als dreimal so viel CO2 pro Person wie beispielsweise eine Zugfahrt auf gleicher Strecke. Pro Person verursacht ein Flugzeug im Durchschnitt zehnmal mehr CO2 Emissionen als ein Reisebus. Dieser Effekt liegt nicht zuletzt an der doppelt so starken Klimabelastung durch den CO2 Ausstoß in höheren Luftschichten.

Um die individuelle CO2 Bilanz zu verbessern, macht es daher gerade bei nicht vermeidbaren Flugreisen Sinn, die entstandenen Emissionen durch die Förderung von Klimaschutzprojekten an anderer Stelle wieder auszugleichen.

Übrigens: Fast 10% aller Flugreisen in Deutschland werden bereits ausgeglichen – je mehr mitmachen, umso besser für das Klima!

>> Hier geht es zum ARKTIK CO2 Rechner für Flugreisen