ARKTIK ist ein junges, mehrfach ausgezeichnetes und von führenden Klimaexperten empfohlenes Klimaschutzunternehmen aus Hamburg, das von drei Doktoranden gemeinsam mit Prof. Matzen gegründet wurde und als Spin-Off aus dem Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der TUHH von Prof. Herstatt hervorgeht.
Ihre Ansprechpartner bei ARKTIK
|
Der 34-jährige Wirtschaftsingenieur Florian Skiba ist als Gründer und Geschäftsführer bei ARKTIK zuständig für den CO2 Emissionshandel und betreut darüber hinaus das Aufgabenfeld strategisches Marketing. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 2004 arbeitete er für mehrere Jahre in einer großen Unternehmensberatung mit Schwerpunkt in der „Strategie- und Produktentwicklung“. Seine Promotion zum Thema "Erfolgsfaktoren von nutzergetriebenen Innovationen im Dienstleistungssektor" hat er 2010 am Lehrstuhl für Technologie und Innovationsmanagement bei Prof. Herstatt an der TU Hamburg-Harburg erfolgreich abgeschlossen. Neben seiner Promotion hat Florian Skiba in den Jahren 2007 bis 2009 ehrenamtlich für Ashoka Deutschland als Coach gemeinnützige Unternehmen beraten. T: +49 (0)40 35 71 53 48 f.skiba@arktik.de |
EIN PAAR FRAGEN
Warum ist CO2 Ausgleich eine wichtige Klimaschutzmaßnahme?
Florian Skiba: Jeder weiß, dass der Klimawandel im vollen Gange ist. Um das 2 °C–Ziel erreichen zu können, ist es von zentraler Bedeutung, dass jeder sein Handeln so klimafreundlich wie möglich gestaltet. Dazu gehört im ersten Schritt: CO2 vermeiden und reduzieren wo möglich. Ein Blick auf unsere Straßen zeigt jedoch, dass das allein nicht ausreicht. Solange bei der Nutzung von Pkws noch immer fossile Brennstoffe dominieren, ist der CO2 Ausgleich mit hochwertigen und nachhaltigen Klimaschutzprojekten ein zeitgemäßer und wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Für die globale Erderwärmung ist es unerheblich, wo auf der Erde schädliche Treibhausgase ausgestoßen werden. Für das Klima ist es wichtig, dass weltweit die Summe der Treibhausgase abnimmt. Die Flottenkarte mit ARKTIK bietet jetzt hierfür einen einfachen und effektiven Weg.
Führt ARKTIK selber Projekte zum CO2 Ausgleich durch?
Florian Skiba: Wir konzentrieren uns darauf, mit der ARKTIK Karte ein Bindeglied zwischen den Klimaschutzprojekten und den Autofahrern anzubieten. Um selber Klimaschutzprojekte zu realisieren muss man international vor Ort agieren, um die notwendige Qualität dieser sicherzustellen. Wir vertrauen deshalb bei der Identifizierung und der Auswahl von hochwertigen Klimaschutzprojekten auf unseren Partner First Climate.
Fährst Du auch Auto?
Florian Skiba: Ich denke, ich befinde mich da im selben Dilemma wie viele andere auch. Natürlich fahre ich Rad oder Bus so oft ich kann. Wenn es aber anders nicht geht, weil z. B. die Einkäufe fürs Wochenende mitmüssen, benutze ich das Auto – dann gleiche ich mein CO2 natürlich aber auch aus.
Wie wollt Ihr Euch als Unternehmen verstanden wissen?
Florian Skiba: ARKTIK will als frische, moderne Marke wahrgenommen werden. Wir wollen mit der Qualität unseres Produktes überzeugen und das Vertrauen unserer Kunden gewinnen. Wir sind ein authentisches Unternehmen und wollen Autofahrer nicht belehren, sondern ihnen praktikable Lösungen bieten, um dem Klimawandel zu begegnen.
|
Finn M. Möller verstärkt seit Ende 2009 das ARKTIK Team in den Bereichen Kooperation & Vertrieb. Der 31-Jährige arbeitete zuvor mehrere Jahre bei der Privatbank M.M. Warburg & CO in den Bereichen Makro- und Mikroresearch. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg absolvierte er erfolgreich 2009 mit Spezialisierung auf Unternehmensethik im Finanzsektor. T: +49 (0)40 35 71 89 24 |
EIN PAAR FRAGEN
Wie kamst Du zu ARKTIK?
Finn M. Möller: ARKTIK hat ein zukunftsweisendes Unternehmensmodell!
Autofahren und Klimaschutz steht im Denken der Autofahrer –mich inbegriffen- zuerst einmal in einem Widerspruch. Jedoch traf ich 2009 auf die Gründer von ARKTIK und wusste sofort, dass durch die Idee der Karte eine einfache Lösung dieser Problematik für jeden Autofahrer möglich ist. Das durchs Autofahren erzeugte CO2 wird beim Tanken mit der Karte verbrauchsgenau berechnet und durch partnerschaftliche Klimaschutzprojekte (zu 100%) kompensiert. Diesen für alle positiven Beitrag möchte ich helfen voranzutreiben.
|
Dominic de Vries, 34 Jahre alt, ist als Gründer und Geschäftsführer bei ARKTIK zuständig für Recht und Finanzen. Nach dem Abschluss seines Wirtschaftsingenieurstudiums im Jahr 2005 hat er mehrere Jahre als Assistent der Geschäftsführung bei der Thomas J. C. Matzen GmbH in Hamburg gearbeitet. Seine Promotion, die zum Gegenstand hat, wie geistige Eigentumsrechte zur Unternehmensfinanzierung genutzt werden können, hat er 2011 am Lehrstuhl für Technologie und Innovationsmanagement bei Prof. Herstatt an der TU Hamburg-Harburg erfolgreich abgeschlossen. T: +49 (0)40 35 71 53 49 |
EIN PAAR FRAGEN
Wie sparst Du persönlich Deine CO2 Emissionen ein?
Dominic de Vries: Neben dem Ausgleich meiner Flugreisen und Autofahrten versuche ich im Alltag auch die kleinen und einfachen Dinge zu berücksichtigen. So drehe ich zum Beispiel die Heizung nachts und wenn ich tagsüber unterwegs bin runter oder schalte elektrische Geräte nicht auf Standby sondern ganz aus.
Wie seid Ihr auf die Idee der ARKTIK Karte gekommen?
Dominic de Vries: Wir haben festgestellt, dass CO2 Ausgleich im Internet z. B. bei Flugreisen oder für Versandartikel sehr einfach ist, dass CO2 Ausgleich aber gerade für Autofahrer im Internet relativ umständlich und daher nicht optimal ist. Mit der ARKTIK Karte können Autofahrer nun an der Tankstelle ganz einfach beim Bezahlen Ihr CO2 ausgleichen.
Betreibt Ihr Ablasshandel und verkauft Autofahrern nur ein gutes Gewissen?
Dominic de Vries: Wir garantieren unseren Mitgliedern mit dem Einsatz der ARKTIK Karte, dass das CO2 ihrer Pkw anderswo zu 100% eingespart wird. Natürlich freuen wir uns, wenn sie sich dadurch besser fühlen. Aber eigentlich geht es darum, das CO2 in Summe nicht zu vermehren, und das ist mehr als nur ein gutes Gewissen zu haben.
|
Frank Tietze, Jahrgang 1978, ist Wirtschaftsingenieur und Gründer von ARKTIK. Er berät ARKTIK bei strategischen und klimaschutzrelevanten Fragestellungen, während er sich am Institut für Technologie und Innovationsmanagement an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) seiner wissenschaftlichen Laufbahn widmet. Dort erforscht er bereits seit 2005 neuartige Handels- und Verwertungsverfahren für immaterielle Vermögenswerte. Seit 2007 ist er Generalsekretär des Europäischen Instituts für Technologie- und Innovationsmanagement (EITIM). f.tietze@arktik.de |
EIN PAAR FRAGEN
Was zeichnet ARKTIK als "grüne" Innovation aus?
Frank Tietze: Die Innovationsforschung hat gezeigt, dass ein Erfolgsfaktor für Innovationen oft eine einfache Nutzung ist. Die ARKTIK Karte funktioniert ganz ähnlich wie jede herkömmliche EC- oder Kreditkarte. Unsere Mitglieder können damit auf kundenfreundliche Weise einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne gewohnte Verhaltensweisen ändern zu müssen. So kommt Klimaschutz endlich auch im Alltag von Autofahrern an.
Wie seid Ihr auf den Namen ARKTIK und Euer Logo gekommen?
Frank Tietze: Unser Firmenlogo zeigt eine arktische Küstenseeschwalbe ("Arctic Tern"). Dieser Zugvogel legt jährlich unglaubliche 30.000 Kilometer zurück, um in der Nordpolarregion zu brüten und in der Südpolarregion zu überwintern. Für uns symbolisiert er damit einerseits Unabhängigkeit und Mobilität - zwei unverzichtbare Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft. Andererseits steht er stellvertretend für zentrale Klimasysteme unserer Erde, die es zu erhalten gilt.
Wie nutzt Du die ARKTIK Karte?
Frank Tietze: Mich begleitet die ARKTIK Karte immer, wenn ich mit einem Fahrzeug meines Carsharing Verbandes unterwegs bin. Seitdem ich zentrumsnah wohne und mein Auto 2002 verkauft habe, versuche ich, neuartige Mobilitätformen wie das Carsharing zu nutzen, immer wenn es nicht ohne ein Auto geht. Ansonsten komme ich sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad zurecht.







