Windenergie im Mut Distrikt, TürkeiWindenergie im Mut Distrikt, Türkei
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KategorieKategorie Wind   Emissions-Emissions-
reduktionreduktion
ca. 70.000 t CO2e p.a.
StandortStandort
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Mut Distrikt, Türkei ProjektstatusProjektstatus VER
zertifiziert

PROJEKTBESCHREIBUNGPROJEKTBESCHREIBUNG

Im Norden des Mut Distrikts produzieren 11 Windräder auf dem Berg Magras sauberen Windstrom und sparen so jedes Jahr ca. 70.000 Tonnen CO2 ein – das entspricht der Menge CO2, die ca. 25.000 PKW in Deutschland im pro Jahr durchschnittlich erzeugen.

 

Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33 MW erzeugt pro Jahr ca. 110 MWh Windstrom – genug um ca. 50.000 Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen.

 

Der rasant wachsende Energiebedarf bei gleichzeitiger Reduzierung von klimawirksamen Treibhausgasen stellt die Türkei vor eine große Herausforderung. Die Wasserkraft ist in der Türkei bisher die einzige natürliche Ressource, die ca. 25 % der Stromversorgung ausmacht und damit die einzig relevante regenerative Energiequelle darstellt. Den restlichen Anteil nehmen die fossilen Energieträger mit fast 75 % ein.

 

Noch immer ist Windstrom trotz Subventionen teurer als Strom aus konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken. Infolgedessen hätte sich der Windpark ohne die Erlöse aus der Freigabe als zertifiziertes Klimaschutzprojekt aus rein finanzieller Sicht nicht rentiert.

 

Nun trägt der Windpark aktiv zur Förderung regenerativer Energien im sonst von fossilen Energieträgern geprägten Strommix bei und schützt das Klima nachhaltig.
 

Außer der direkten Reduzierung von CO2-Emissionen, bietet der Bau des Windparks auch unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die lokale Bevölkerung einen Mehrwert.
So werden im Rahmen des Projekts nicht nur 25 langfristige Arbeitsplätze in einer sonst strukturschwachen Region geschaffen, sondern auch ungelernte Arbeiter durch spezielle Trainings für den Bau, die Wartung und den Betrieb der Anlage qualifiziert.

 

Darüber hinaus wurde schon bei der Planung großer Wert auf eine Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und der Berücksichtigung ihrer Interessen gelegt. Dazu wurden mehrere gemeinsame Treffen, sogenannte "local Stakeholder-Meetings", mit der Bevölkerung und dem Projektentwickler abgehalten.