ARKTIK erweitert Portfolio um UN KlimaprojektARKTIK erweitert Portfolio um UN Klimaprojekt
25. Juni 2010

Das Hamburger Klimaschutzunternehmen ARKTIK fördert seit Mai 2010 ein weiteres Gold Standard Klimaschutzprojekt, welches zusätzlich den Regularien der Vereinten Nationen entspricht. ARKTIK Mitglieder können nun auch durch die Unterstützung eines CDM Projekts ihren durchs Autofahren bedingten CO2-Ausstoß ausgleichen.

ARKTIK unterstützt ausschließlich Klimaschutzprojekte, die den hohen Anforderungen des Gold Standards entsprechen. Zusätzlich zu den bisher geförderten freiwilligen VER-Projekten (Verified Emission Reduction) wird mit der Aufnahme eines Windenergieprojekts in Fujian (China) nun erstmalig auch ein CDM-Projekt (Clean Development Mechanismus) durch den Klimabeitrag der ARKTIK Mitglieder gefördert. Der Gold Standard garantiert dabei die Einsetzung von Mitteln mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad in Entwicklungs- und Schwellenländern und wird nur an Projekte vergeben, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und sozialen Belange der Bevölkerung sind. Im Zuge der Klimaschutzprojekte werden Transferzahlungen an Länder geleistet, die sonst keine Möglichkeiten hätten, in nachhaltige Technologie zu investieren. Die Projekte basieren stets auf erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen und unterliegen strengsten, vom WWF mitentwickelten, Normen.

Gold Standard CDM-Projekte werden zusätzlich zu den Kriterien der Gold Standard Organisation vom Gremium der Vereinten Nationen gemäß der Regularien des ‘United Nations Framework Convention on Climate Change‘ überprüft und zertifiziert. „Mit der Erweiterung unseres Portfolios um CDM Projekte führen wir unseren Anspruch an hochwertige Klimaschutzprojekte konsequent fort. Wir unterstützen nur Klimaschutzprojekte, die nachweislich neben dem eigentlichen Klimaschutzbeitrag, erhebliche positive Auswirkungen auf die ökonomischen und sozialen Belange der Region haben – von unabhängigen Kreisen kontrolliert und zertifiziert,“ erläutert Florian Skiba, Geschäftsführer der ARKTIK GmbH, die Portfolioerweiterung.

Mit dem ersten Gold Standard CDM-Projekt im ARKTIK Portfolio wird eine Windenergieanlage in der Nähe der Stadt Liuao, direkt an der Meerenge zu Taiwan, gefördert. Die Investition des Klimabeitrags der ARKTIK Mitglieder in Projekte zum Ausbau von Windenergie ist bereits das vierte zur Förderung alternativer Stromerzeugung. Bereitgestellt wird das neue Klimaschutzprojekt von First Climate, einem der weltweit führenden Unternehmen im Emissionshandel mit mehr als 10 Jahren Markterfahrung.

Die erste Anlage in Fujian begann im Juni 2007 mit der Einspeisung von klimaneutralem Strom in das ostchinesische Stromnetz. Innerhalb der bisherigen Verifizierungsperiode konnten durch das Projekt so bereits insgesamt 95.400 Tonnen CO2 im Vergleich zum herkömmlichen braunkohledominierten Strommix eingespart werden. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verringerung der Treibhausgasemissionen und zum Ausbau für netzgekoppelte erneuerbare Energien in China, welche bis zum Jahr 2020 bis zu 15% der Stromversorgung abdecken sollen. Im Rahmen der Projektplanung wurden neben der lokalen Dorfgemeinschaft auch Regionalbüros und internationale Umweltschutzorganisation eingebunden. Der Bau des Kraftwerks selbst hat ca. 300 Arbeitsplätze geschaffen, während der Betrieb und die Wartung der Anlage qualifizierte Beschäftigungsmöglichkeiten für weitere 12 Personen schaffen. Dem Alltag der Dorfgemeinschaft kommen dabei die Verbesserung der Infrastruktur durch neue Straßen und der Zugang zu einem stabilen Elektrizitätsnetz zusätzlich zu Gute.

Das natürliche Potenzial der weltweiten Windenergie beträgt das 200-fache des jährlichen Weltenergiebedarfs. Durch Windkraftanlagen kann das Klima langfristig geschützt werden. So können durch eine einzelne Anlage mit einer Leistung von 1,5 MW im Laufe ihrer Lebensdauer von 20 Jahren rund 64.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Um die gleiche Energiemenge zu erzeugen, müssten in konventionellen Kraftwerken rund 80.000 Tonnen Braunkohle verfeuert werden. Dies entspricht in etwa der Ladung von 3.000 Lkw. Hinsichtlich des Klimaschutzes ist die Förderung von Windenergie zur Stromerzeugung eine saubere und ressourceneffektive Alternative zu fossilen Brennstoffen.

ARKTIK
Die ARKTIK GmbH wurde 2008 von den drei Hamburger Wirtschaftsingenieuren Dominic de Vries, Florian Skiba und Frank Tietze mit dem Ziel gegründet, dem durch menschliches Handeln verursachten Klimawandel zu begegnen. Mit der ARKTIK Karte haben die drei Jungunternehmer eine innovative Tankkarte für den Ausgleich von mobilitätsbedingten CO2-Emissionen entwickelt. ARKTIK Kunden können mit der ARKTIK Karte an Tankstellen bargeldlos Kraftstoff beziehen, diesen durch die Investition in hochwertige Klimaprojekte ausgleichen und so klimaneutral Autofahren.
www.arktik.de

Gold Standard
Der Gold Standard ist der führende unabhängige Qualitätsstandard für Klimaschutzprojekte. Er wurde von namhaften Organisationen wie dem WWF gegründet und entwickelt. Er wird nur an Projekte vergeben, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind. ARKTIK Mitglieder fördern zum CO2 Ausgleich ausschließlich Gold Standard Projekte.
www.cdmgoldstandard.org

Pressestelle ARKTIK GmbH
Fanny Hor
ARKTIK GmbH
Holstenwall 7
20355 Hamburg
Telefon: +49.40.35 71 43 09
E-Mail: f.hor@ARKTIK.de
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